• Seminare und Beratungsangebote
  •  Freitätigkeit - das neue Buch
  • Wer gut alt werden will, muss früh damit beginnen.
  • Die 3. Auflage ist ab 14. April erhältlich.
Previous Next

1. Virtuelle Pressekonferenz von Seniors4success am 27. August 2020

„Auswirkungen der Corona-Krise auf Menschen 60+“

Die Corona-Krise hat das Leben von uns allen verändert. Aber hat die Gruppe der Älteren es anders erlebt? Sie wurden ja zur Hoch-Risiko-Gruppe gestempelt und teilweise in die Altersfalle gesteckt. Seniors4success hat aus diesem Grund mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut Telemark Marketing eine österreichweite Befragung durchgeführt: 559 Senioren ab 55 Jahren wurden telefonisch oder online interviewt. Die Befragung fand in der Zeit von Mitte Juli bis Mitte August statt.

Hier finden Sie die Umfragedaten als PDF zum Download.

Hier finden Sie die wichtisten Ergebnisse aus der Befragung mit Telemark Marketing 2020.

Und hier finden Sie das Video der Pressekonferenz.

 

Freitätigkeit - das neue Buch

buch freitaetigkeitErstmals in der Menschheitsgeschichte ist unserer Generation eine ganz neue Lebensphase geschenkt worden: Die „Freitätigkeit“. Früher kam nach der Berufstätigkeit der (wohlverdiente) Ruhestand, heute ist erstmals diese neue Phase dazwischen. Man kann annehmen, dass sie mindestens 20 Jahre dauert. ABER es liegt am Einzelnen, ob er diese große Chance annimmt und sich nicht an seinen Geburtsdaten orientiert, sondern an seinen Potenzialen.

Weitere Informationen

Rezensionen

Presseartikel

TV, Radio & Videos

uebungsblaetter

Danke für den Erwerb meines Buches.

Wenn Sie auf den untenstehende Link zum PDF klicken, sehen Sie alle Formulare von 1 – 15. Sie können sich alle ausdrucken oder zunächst einzelne Seiten nach Wunsch. Sie können aber auch in das PDF direkt schreiben und diese Seiten bei Ihnen am PC speichern. Damit können Sie später wieder weiter arbeiten.
Ich wünsche Ihnen Freude beim Entdecken Ihres Potenzials und bei der Findung einer herausfordernden Zielsetzung oder Vision. Halten Sie durch, am Ende werden Sie dafür belohnt.
Ihr
Leopold Stieger

Hier finden Sie die beschriebenen 15 Übungsblätter als PDF-Download.

 

Unsere ausfüllbaren Formulare setzen es voraus, dass diese mit dem "original" Adobe Acrobat Reader geöffnet werden. Diesen können Sie unter folgender Adresse kostenlos downloaden und installieren: https://get.adobe.com/de/reader/

Es könnte auch notwendig sein, dass Sie die Übungsblätter direkt auf Ihren PC speichern. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link der Übungsblätter und wählen Sie "Ziel speichern unter ..." und speichern das PDF auf Ihrer Festplatte.

Folgende Rezensionen sind bis jetzt über unser neues Buch "Freitätigkeit - Zwischen Beruf und Ruhestand." veröffentlicht worden:

 

aus dem Blog von Dr. Nadine Moser:

Die Pension und ich
Nach meinen kürzlichen Erlebnissen auf der Seniorenmesse Lebenslust, habe ich mich auch letzte Woche wieder auffällig unter älteres Publikum gemischt. Diesmal um einer Buchvorstellung im Thalia in der Landstraße Wien zu lauschen. Auf der Bühne stand Prof. Dr. Leopold Stieger um sein Buch „Freitätigkeit – Zwischen Beruf und Ruhestand“ zu präsentieren. Ich hatte schon im Herbst vergangenen Jahres sein erstes Buch „Pension – Lust oder Frust“ bei einem Vortrag kennengelernt, dieses im Anschluss gelesen und für interessant befunden.

Was also möchte Stieger, der sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit der Zeit rund um die Pensionierung beschäftigt, seinen Zuhörern oder Lesern mitgeben? Sein Aufhänger ist die Tatsache, dass die durchschnittliche Lebenserwartung alle 24 Stunden um 6 Stunden steigt. Das klingt zunächst gut, ist aber schwer greifbar. Daher versuche ich mich an einem Rechenbeispiel.     

Aktuell liegt meine Lebenserwartung bei 83 Jahren. Wenn ich 60 Jahre alt bin, also in 27 Jahren, sind 9.855 Tage bzw. 236.520 Stunden vergangen. In dieser Zeit habe ich 6 Stunden x 9.855 Tage dazugewonnen, also 59.130 Stunden oder 2.464 Tage. Das sind umgerechnet 6,7 Jahre. Ich habe also mit 60 Jahren eine realistische Chance 90 Jahre alt zu werden. Richtig?

Gut. Stieger zitiert gerne eine weitere Statistik zur steigenden Lebenserwartung: 1971 hatten wir in Österreich 54 Hundertjährige, 2017 waren es 1.371. Die Chance 100 Jahre alt zu werden steigt damit zwar, aber rechnen würde ich vorsichtshalber nicht damit. Abgesehen davon, gibt es – das ist meine Vermutung – wenig Menschen, die tatsächlich so alt werden wollen. Denn was tut man denn schon, wenn man die meisten Freude überlebt hat, gesundheitliche Probleme hat und nichts mehr im Leben hat, das man erreichen möchte oder worauf man sich freuen kann.

Genau darauf, nämlich auf eine bewusste, sinnstiftende Nutzung der Lebensjahre nach der Pensionierung, zielt Stieger ab. Mit „Freitätigkeit“ meint er die Zeit nach der Berufstätigkeit und vor dem eigentlichen Ruhestand, in der man frei entscheiden kann wie und in welchem Ausmaß man tätig sein möchte. Und das sollte man auch, denn wer sich in der Pension in die Hängematte legt und es sich nur mehr gut gehen lässt, der verliert nachweislich an Lebenszeit.

Das Bewusstsein dafür, die Zeit nach der Berufstätigkeit im Voraus zu planen um dann keinen Pensionsschock zu erleben, ist laut Stieger allerdings wenig verbreitet. Fragt man Menschen, die noch vor der Pensionierung stehen, hört man oft „ich mach‘ mir gar keine Sorgen, dass mir langweilig wird“. Ist dann die Pension da, wird oft erstmal ausgemistet, die Bibliothek und der Weinkeller sortiert und gereist. Auch fallen viele Pensionisten den „Könntest du nicht…?“-Anfragen der nahen Umgebung zum Opfer. Weil man ja eh Zeit hat, führt man dann die Enkel spazieren, geht mit den Hunden anderer Gassi und macht Besorgungen für Bekannte.

Wem das zu wenig ist und wer nicht in der Pension aufgrund wegbrechender Sozialkontakte und fehlenden Drucks im „schwarzen Loch“ versinken möchte, dem sei empfohlen sich auf diese Lebensphase vorzubereiten. Am besten schon einige Jahre vor der Pensionierung. In seinem Buch liefert Stieger eine Anleitung dazu. In einer Reihe von Übungen können Stärken, Bedürfnisse und Träume identifiziert werden, sowie die eigene Partnerschaft, Mythen rund ums Altern und der Sinn des Lebens reflektiert werden.

Wer also mit dem Sudokubuch durch ist, der findet hier weitaus spannendere Anregungen und Aufgaben, mit denen es sich zu beschäftigen lohnt. Soviel traue ich mich zu sagen, ohne die Übungen selbst gemacht zu haben, also bis jetzt. Denn – je früher man sich mit den eigenen Potenzialen, Bedürfnissen und Träumen auseinandersetzt, desto mehr Zeit hat man, sein Leben so zu gestalten, wie man es selbst möchte. Das Leben fängt schließlich nicht erst in der Pension an…

 

von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 15.01.2018:
Das Buch ist ein großartiger Ratgeber, der einen leicht zu folgenden Weg anbietet, wie man sich bewusst auf die Zeit nach der Pension einstellen und vorbereiten kann. Es ist unterhaltend geschrieben und die Kapitel sind gut gegliedert. Es werden viele Beispiele und Geschichten realer Personen geschildert, die einen spannenden Einblick in das Thema geben und mit denen sich der ein oder andere Leser gut identifizieren kann. Für jeden, der innerhalb der nächsten 10 Jahre in Pension/Rente geht - oder kurz davor steht - kann dieses Buch das Blickfeld erweitern. Aufgrund der zahlreichen Übungen, die man mitmachen und ausfüllen kann, ist dieses Buch nicht nur Theorie. Es hat mir gezeigt, dass es einen Weg zu einem befriedigenden Leben nach dem Beruf gibt, bei dem man seine Stärken und Bedürfnisse erkennt.

von Brigitta:
Ich bekam das Buch als Geschenk zu meiner Pension mit den Worten: Lies es dir durch, damit es dir nicht so ergeht wie manchen Menschen, denn du hast nun viele, viele Jahre mit massenhaft Freizeit und Potenzial vor dir.
Im Gegensatz zu vielen Ratgebern, die oft nur auf der Erfahrung des Autors beruhen, gibt es hier 11 Geschichten realer Personen, die ihr Schicksal und ihre Erfahrungen schildern.
Nach und nach wurde mir auch der Titel Freitätigkeit klar. Ich kann jetzt frei entscheiden, ohne dass mir mein Chef etwas anordnet, was zu tun ist und wann es zu tun ist. Das Buch dient mir als Ratgeber, wie ich diese Freiheit nutzen kann und welche Chancen ich habe. Durch viele Übungen, die man sich als Formulare auch aus dem Internet herunterladen kann, bin ich auf meinen idealen Weg in der Pension gekommen. Ich kann das Buch allen über 50 nur wärmstens empfehlen. Es sollte eigentlich von Firmen denjenigen Mitarbeitern, die in Pension gehen, geschenkt werden.

Elisabeth E., 15.01.2018
Das Buch ist ein großartiger Ratgeber. Ich bekam es von der Familie als Geschenk zu meiner Pension. Es bietet einen gut strukturierten Weg an, wie man sich auf die Zeit nach der Pension einstellen und vorbereiten kann. Sehr unterhaltend geschrieben und die Kapitel sind gut gegliedert. Es finden sich darin auch 11 Lebensläufe von Menschen, die diese Zeit erlebt haben und ihre Geschichte nun mit uns teilen. Ich finde reale Geschichten bringen immer einen besonderen persönlichen Charakter mit ein. Man liest nicht nur ausschließlich die Meinung des Autors. Man kann durch Übungen und Aufgaben mittun. Die Übungsblätter kann man sich aus dem Internet holen und ausdrucken. Ich habe mich mit den Fragen beschäftigt: "Was mache ich mit meiner Freizeit? Wie kann ich sie ordentlich gestalten? Wie mache ich etwas sinnvolles? Wer braucht mich noch? Durch diese Übungen kommt man selbst auf die Antworten.
Ich kann dieses Buch jeden der vor der Pension steht, oder auch jenen die bereits sind, ans Herz legen.

Von H.H. am 8. Januar 2018:
"Freitätigkeit" ist eine neue, dritte Lebensphase nach Ausbildung und Berufstätigkeit und vor dem Ruhestand. Denn dazwischen liegen bei immer mehr Menschen bis zu 20 Jahre, weil mehr und mehr Generationen immer gesünder und aktiver bleiben auch wenn sich das Berufsleben dem Ende zuneigt. Für den "Ruhestand" ist es also für immer mehr Menschen viel zu früh und so gilt es die geschenkte zusätzliche Lebenszeit aktiv zu planen und zu gestalten. "Es ist eine Phase der Freitätigkeit, in der man frei wählen kann, was man tut", sagt Leopold Stieger, der sich seit vielen Jahren mit diesem Themenmkreis beschäftigt.
Das Buch ist ein großartiger Leitfaden das eine leicht zu folgende Methode anbietet um sich bewußt auf diese Zeit einzustellen und vor zu bereiten. Das Buch ist vergnüglich geschrieben, die Kapitel gut strukturiert und die vielen Beispiele und Geschichten realer Personen geben einen spannenden Einblick in das Thema.
Ich kann das Buch allen über 50 nur wärmstens ans Herz legen.

Von Düsseldorfer Lesefreunde am 27. Dezember 2017:
Es gibt einen Weg zu einem befriedigenden Leben nach dem Beruf, bei dem man seine Stärken und Bedürfnisse erkennt. Mit dem Älterwerden wird auch einiges besser, denn nun lassen sich die Träume aus der Jugend realisieren und Neues entdecken. Nach dem Berufsleben liegt nun eine Zeitspanne an, die eine Planung und Struktur braucht. Die Gestaltung des restlichen Lebens kann man aktiv selbst in die Hand nehmen, denn es macht Freude sich zu entwickeln und seine Zeit sinnerfüllt zu gestalten. Ruhestand muss eben nicht gleich Stillstand bedeuten, denn es gibt jede Menge sinnstiftendes was man tun kann. Dieses Buch ist der perfekte Ratgeber für alle, die kurz vor dem Eintritt in die Rente stehen und sich klugerweise schon damit auseinandersetzen möchten. Der letzte Lebensabschnitt kann enorm viel Freiheit und Chancen bieten, wenn man weiß, wie man ihn sinnvoll nutzen kann.

Von Michael H. am 6. Januar 2018
Im Gegensatz von den vielen Lebensratgebern, die oft nur auf einer persönlichen Geschichte beruhen, dienen in dem Buch die jahrzehntelangen Erfahrungen des Autors als Pionier der Personalentwicklung als Basis, der mehrere Tausend Einzelgeschichten mitbekommen hat.
Es ist ein Aufruf, die Zeit der Freitätigkeit (ein schönes Wort, das für dieses Buch erfunden wurde) rechtzeitig vorzubereiten, damit man nicht in ein tiefes schwarzes Loch fällt, sobald die erste Begeisterung vom ewigen Urlaub vorbei ist. Denn Nichts zu tun macht auch nicht glücklich.

Beeinflusst durch die aus Stanford kommende "Design Thinking Methode" plädiert Leo Stieger für ein schnelles Prototyping: probieren, überdenken, verfeinern - und viele Interviews und Gespräche um nicht im eigenen Saft zu kochen.

11 Lebensläufe dienen als Beispielberichte von Menschen, wie diese den Übergang in die Freitätigkeit erlebt haben.

Der wichtigste Teil des Buches ist aber der sehr professionell aufbereitete Vorbereitungsprozess, der dem Leser strukturiert helfen soll, seinen Weg für die Freitätigkeit zu finden. Dazu kann man auch von der Webseite die Templates runterladen um nicht im Buch herumkritzeln zu müssen.
Bei diesem Prozess merkt man die viele Erfahrung des Autors. Das ist nicht einfach an einem Nachmittag theoretisch hingeschrieben, sondern über über viele Erfahrungen mit Coachees und Kursteilnehmern optimiert worden. Die Qualität spürt man.

Wie halt so oft im Leben, nur Lesen des Prozesses alleine reicht nicht, man muss es dann auch wirklich tun.

Das Buch ist eine Horizonterweiterung für jeden, der innerhalb der nächsten 10 Jahre in Pension/Rente geht und kann Leben (positiv) verändern. Sollte eigentlich jedem Mitarbeiter von seiner Firma geschenkt werden, spätestens, wenn dieser Altersteilzeit anmeldet.

Von S.A.W.  am 7. Januar 2018:
In der Generation 60+ läuft derzeit ein riesiger Feldversuch in selbstbestimmtem Leben. Endlich können diese all das tun, wozu sie ein Leben lang nicht gekommen sind, wegen Kinderbetreuung, Geldverdienen, Hausbauen oder was auch immer. Viele haben sich etwas aufgebaut und wollen es jetzt genießen. Sie machen Reisen und sind die zahlungskräftigsten Kunden der Reisebüros. Manche treiben endlich Sport und laufen als 80-jährige einen Marathon. Andere schreiben, malen, musizieren und dürfen endlich kreativ sein. Wie Stieger schreibt, braucht jeder Pensionist einen sinnstiftenden Lebensinhalt, um glücklich zu sein, und spätestens nach dem durchlebten Pensionsschock suchen alle danach. Was macht mich glücklich, was finde ich toll? Das könnte ich jetzt doch den ganzen Tag machen!

Der Generali Zukunftsfonds, die Einrichtung der Generali Deutschland zur Wahrnehmung ihrer bürgerschaftlichen Verantwortung, legt gemeinsam mit dem Institut für Demoskopie Allensbach die Generali Altersstudie vor, eine in dieser Form und Tiefe bislang einzigartige Erhebung. Mehr als 4.000 Personen im Alter von 65 bis 85 Jahren wurden bundesweit persönlich befragt, davon jeweils rund 2.000 in den Altersgruppen 65 bis 74 sowie 75 bis 85.

Themen der Befragung:

Der Generali Zukunftsfonds hat das Institut für Demoskopie Allensbach für die Generali Altersstudie beauftragt, um die Bedeutung der älteren Generation für die Gesellschaft hervorzuheben – auch und gerade vor dem Hintergrund des bevorstehenden demografischen Wandels. Das Bild, das die Generali Altersstudie von der Generation der 65- bis 85-Jährigen zeigt, steht in weiten Teilen im direkten Widerspruch zum vorherrschenden defizitären Altersbild. Die Ergebnisse präsentieren uns ausgeglichene, aktive und sozial vernetzte ältere Menschen. So liefert die Generali Altersstudie eine fundierte Basis, um die gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Diskussion zum Thema Altersbild und Potenziale des Alters anzustoßen und zu beleben. Sie gibt Impulse, die gesellschaftliche Realität der Älteren, aber auch den Umgang mit der demografischen Herausforderung aus neuen Perspektiven zu betrachten.

Der demografische Wandel: Herausforderung und Chance
Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland steigt kontinuierlich, ebenso der Anteil der Älteren an der Bevölkerung. Der demografische Wandel ist eine Herausforderung für die Gesellschaft, aber er birgt auch Chancen. Diese zu sehen, anzuerkennen und zu nutzen, kann aber nur gelingen, wenn das vorherrschende negative Bild vom Alter überwunden wird. Eine Gesellschaft, die das Altern mit zunehmenden Beeinträchtigungen und sinkender Leistungsfähigkeit gleichsetzt, verschenkt enorme Potenziale. Denn wenn die Bevölkerung strukturell altert, braucht es auch und vor allem das Engagement der Älteren, um gesellschaftliche Funktionen aufrechtzuerhalten.

Hohes Engagementpotenzial bei älterer Generation
Die Engagementbereitschaft der Älteren lässt sich nur erschließen, wenn sie erkannt wird und die Menschen als das gesehen werden, was sie laut der Generali Altersstudie sind: zufrieden, leistungsfähig, selbständig. Die 65- bis 85-Jährigen sind aktiv – sportlich, gesellschaftlich und im Familienkreis. Sie engagieren sich in großem Maße und legen Wert auf Selbständigkeit. Mit der Vermittlung dieser Lebensrealität der älteren Menschen in Deutschland will die Studie dazu beitragen, das Verständnis für ältere Menschen mit ihren Erwartungen und Einstellungen zu fördern.

Mehr als 4.000 befragte Personen
Die Ergebnisse basieren auf persönlicher Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach von 4.197 Personen im Alter von 65 bis 85 Jahren. 20 Personen berichteten in intensiven Gesprächen über ihr Leben, ihre Erwartungen und Einstellungen. Eingeordnet und bewertet werden die Ergebnisse von vier renommierten Experten der Altersforschung. Sie haben als Wissenschaftlicher Beirat sowohl bei der Erstellung des Fragebogens als auch bei der Kommentierung der Ergebnisse mitgewirkt.

Wie Sie wissen, habe ich mich in den vergangenen zehn Jahren, seit Bestehen der Plattform Seniors4success, fast ausschließlich mit der Zielgruppe "rund um die Pensionierung" befasst, und dabei viele Überlegungen, Ängste, Hoffnungen, Träume und Enttäuschungen erlebt. Nun habe ich diese praktischen Erfahrungen und Erkenntnisse in ein Buch, besser gesagt Büchlein unter dem Titel "Pension - Lust oder Frust?"

 Das Buch kann:

  1. für Sie selbst ein Denkanstoß zur Gestaltung der Lebensphase "Freitätigkeit" sein
  2. ein beliebtes Mitbringsel für Besuche sein
  3. ein Geschenk von Personalchefs an die in diesem Jahr in Pension gehenden Mitarbeiter sein.

 

Hier finden Sie einen Flyer mit näherer Beschreibung des Buches und eine Video-Präsentation. Ebenso weitere Termine für Buchpräsentationen, Lesungen und Vorträge.

Wir alle haben die Chance, selbst zu entscheiden, was wir nach Beendigung der Berufsphase unternehmen: wir können die "Hängematte" oder das "Durchstarten" wählen. Für beide Richtungen gibt es Argumente, die ich versucht habe, nicht immer tierisch ernst und trocken zu erörtern.

Sehen Sie sich einmal dieses Büchlein an. Es sind keine wissenschaftlichen Theorien und es ist auch kein Wälzer, der dann am Nachtkästchen verstauben könnte, sondern 80 Seiten, lustvoll und leicht lesbar, die trotzdem eine Anleitung für Ihre Zukunftsplanung sein können. Ich hatte das Glück, dass ein Architekt in Pension sein Talent zur spitzen Feder entdeckt hat und Cartoons zu einigen Kapiteln beigestellt hat, die manchmal aussagekräftiger als meine Texte sind.

Vielleicht haben Sie Freunde oder Verwandte, die gerade vor der Lösung dieser Lebensfrage stehen.
Dann haben Sie für das nächste Gespräch schon ein Mitbringsel um € 9.90 zur Verfügung.

 

Erhältlich ist es:

  • In jeder Buchhandlung, wenn es nicht lagernd ist, wird es in Kürze bestellt.
  • Über jede Buchhandlung, die einen Online-Shop hat. (z.b.: Herder, Thalia oder Amazon)
  • Bei Buchpräsentationen, Lesungen und Vorträgen 
  • direkt über den Verlag NAP mit diesem Link

 

Ich wünsche Ihnen großen Lesespaß und hoffentlich auch viele Anregungen für Ihre eigene Lebensgestaltung.

-Persönliche Beratung-

 Dr. Leopold Stieger hat 1972 die GfP - Gesellschaft für Personalentwicklung - als Familienunternehmen gegründet. Im Jahr 2004 hat er sein Unternehmen seinen Söhnen übergeben. Auf seiner persönlichen Erfahrung aufbauend bietet er Ihnen folgende Beratungsleistungen an:

 

Die Zeit vor und nach der Pension bewusst gestalten

Unsere Generation hat als erste eine neue Lebensphase geschenkt bekommen. Wir nennen sie die Zeit der Freitätigkeit. Durch die laufend steigende Lebenserwartung haben wir in der Regel noch etwa 20 Jahre vor uns, in denen wir noch fast alles leisten können. Wenn wir nicht auf unser Geburtsdatum schauen, sondern auf unsere Talente, auf die, die wir schon kennen und auf die, die wir erst entdecken müssen. Sie zu nützen ist unsere große Chance, um das kommende Leben sinnerfüllt zu gestalten. 

Gestalten Sie Ihre Zeit „danach“ selber und nützen Sie einen Coach als ihren "Reibebaum".

Coaching nach Terminvereinbarung, € 250,– zzgl. USt. pro Stunde

Anmeldung bei Herrn Dr. Leopold Stieger unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
oder rufen Sie mich an unter: +43660-8885150

 


Seminare & Beratungsangebote

Wir geben uns nicht damit zufrieden, nur eine Vision zu entwickeln, nein, wir wollen Sie und Ihr Unternehmen konkret beim Schritt in die 3. Lebensphase unterstützen. Deswegen haben wir Seminare für den Übergang entwickelt, die helfen, Ihr Potential zu erkennen und es sinnvoll und gewinnbringend einzusetzen.


"Den Übergang meistern"

Die Zeit vor und nach der Pension selbst gestalten 

Die Teilnehmer übernehmen die Verantwortung für die Gestaltung des neuen Lebensabschnittes bewusst, wissen aber, wie sie dabei auf Interessen ihres Unternehmens stoßen können. Wesentlich ist das Erfahren der eigenen Potenziale und der Handlungsmöglichkeiten. Transition bedeutet, den Übergang bewusst vorzubereiten, zu gestalten und zu vollbringen.  

 Sehen Sie hier ein kurzes Video über das Seminar.

mehr darüber >>

 

"Perspektive 50+“

Chancenmanagement für die kommenden Jahre

Aus wissenschaftlicher Sicht bedeutet das Älterwerden nicht weniger, sondern eine andere Leistungsfähigkeit. Führungskräfte mit 50+ haben Stärken, die sie auszeichnen: Ihr Erfahrungsschatz, ihr Wissen und ihr Einschätzungsvermögen sind Quellen des Reichtums. Das sind gewiss andere Qualitäten, als ein Junior sie üblicherweise mitbringt; Qualitäten, die wichtig und essentiell sind in jedem intakten Unternehmen. Das Senior-Potenzial-Programm „Perspektive 50+“ zeigt den Weg vor, wie die Stärken und Bedürfnisse entdeckt und genützt werden können. Zum Vorteil für Person und Unternehmen

mehr darüber >>

 

Executive Coaching

Persönliche Beratung

Menschen mit Verantwortung sind üblicherweise mit hundertprozentigem Einsatz bis zum letzten Tag gefordert, sie haben in der Regel wenig oder gar keine Zeit, sich auf ihren Ausstieg und ihre Pension vorzubereiten. Aufbauend auf persönlichen Erfahrungen des Executive Coach haben Sie die Chance, die Zeit vor und nach der Pension bewusst zu planen und das weitere Leben sinnerfüllt zu gestalten. Es geht um die Entdeckung und Nutzung aller vorhandenen Talente.

mehr darüber >>

Was für die meisten einfach eine Autobahn-Raststation ist, kann für Hilde Anfang oder Ende einer Liebesgeschichte sein. Denn hier beim Rosenberger - St. Pölten „setzt sie sich gerne mit Herren z’am“, wie sie es nennt. Der neutrale Boden sei „sehr angenehm für ers-te Dates“. Wenn die 72-jährige Mostviertlerin über ihre „Herren“ spricht, dann verwendet sie Begriffe wie chatten, whatsappen und matchen. Emojis sind und bleiben bei ihr aller-dings „die klanan liabn Figurn“. Einmal hat sie eines mit „Herzerln in den Augn“ verschickt. Noch heute wird sie rot im Gesicht, wenn sie davon erzählt.


Z’amgsetzt hat Hilde sich in den letzten sieben Jahren mit mindestens 40 Herren. Ihre En-kelin sagt zu ihr „Dating-Omi“. Für etwas wirklich Ernstes war keiner dabei. Zu erzählen hat die aufgeweckte Pensionistin dennoch genügend: Lustiges, Schockierendes und Trauriges. „So viele Schicksale, die ich kennengelernt habe.“


Hansi war die große Liebe
Wunderschöne Jahre hatte Hilde mit ihrem Hansi. „Mit dem Wohnwagen sind wir durch ganz Europa gefahren, es war die beste Zeit.“ Hansi war Hildes zweiter Ehemann. Zwi-schen den beiden hat es auf Anhieb gepasst, obwohl es Anfangsschwierigkeiten gab. „Hansi war noch verheiratet, als wir uns kennengelernt haben, zwar unglücklich, aber leicht war das dennoch nicht.“ Erst nach drei Jahren beginnt das gemeinsame Glück von Hansi und Hilde: Als er am Silvesterabend vor ihrer Türe steht. „Ab da waren wir 15 Jahre zu-sammen.“ Zu Hildes 60er haben sie geheiratet und es zuvor niemandem erzählt. „Die Fa-milie wurde am selben Tag mit der Neuigkeit überrascht. Alle haben sich wahnsinnig ge-freut für uns.“


Vor acht Jahren ist Hansi überraschend gestorben. Von einen Tag auf den an- deren war Hilde ohne Ehemann. Die große Familie hat ihr durch die schwere Zeit geholfen. Nach ei-nem Jahr beschließt Hilde, dass sie nicht mehr einsam sein möchte. „Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich sitze nicht nur zuhause, ich unternehme viel. Aber die Wahrheit ist, dass ich alles, was ich tue, lieber mit einem Partner tun würde.“

„Witwe möchte netten Partner kennenlernen“


Ein Jahr nach Hansis Tod gibt Hilde ihre erste Kontaktanzeige in einer Tageszeitung auf. „Witwe möchte netten Partner kennenlernen“, schreibt sie. Hilde mag das Wort „suchen“ nämlich gar nicht, wie sie mehrmals betont. „Suchen tu ich meine Brillen, ned an Mann“, erklärt sie bestimmt.

Nach einer Woche kommen einige Zuschriften. „Da kristallisiert sich sehr schnell heraus, mit wem man sich trifft und mit wem nicht.“ Die Art und Weise, wie ein „Herr“ schreibt, ist Hilde besonders wichtig: Die Formulierung, die Höflichkeit, die Rechtschreibung. Hilde braucht keinen Superintelligenten, aber einen mit Hausverstand. Einer wie Hansi, das wäre schön. Nicht gleich, aber ähnlich. Hilde will einen Mann, der auch gerne wandert, Rad fährt und dem seine Familie wichtig ist und der sich um sie kümmert. Hilde ist es wichtig, dass ihr Partner sehr gepflegt ist, sich gut ausdrückt, auf sich schaut und die Welt ähnlich sieht wie sie. Hilde steht auf bärtige Männer, aber George Clooney braucht sie keinen.


Der erste Mann, den Hilde nach Hansis Tod trifft, ist der gleichaltrige Karl. Karl vom Schneeberg. „Ein netter Herr, ein feiner Mensch“, schwärmt sie heute noch. Doch es sollte bei einem langen Spaziergang und guten Gesprächen bleiben. Die räumliche Distanz ist für Hilde ein Problem. „Vielleicht ist das möglich und man fängt auch im Alter nochmal woan-ders von vorne an, aber ich finde das schwierig.“ Das Eis für weitere Dates ist nach Karl gebrochen, die Angst vor Fremden etwas beiseite geräumt und die Hoffnung macht Lust auf weitere Herren. Hildes Kinder schenken ihr ein Tablet und helfen ihr bei der Anmeldung auf der Dating-Plattform Parship. Zu diesem Zeitpunkt hatte Hilde noch keine Berührungs-punkte mit dem Internet. Sie lernt sich das Wichtigste rasch selbst.

Lebensformen im Alter

Lebenswerwartung 65

In Deutschland werden wieder mehr Kinder geboren. Aufgrund von nicht ausreichenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten sind Familien vermehrt auf die Unterstützung von Großel-tern angewiesen. Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) berichtet, dass Großmütter und -väter die drittwichtigste Betreuungsinstanz für Kinder im Krippen- und Kindergarten-Alter sind. Laut dem Deutschen Alterssurvey engagieren sich Großeltern wieder vermehrt in der En-kelbetreuung: derzeit 28% der Großväter und 32% der Großmütter. Großeltern nehmen für ihre Enkel eine wichtige soziale Rolle ein. Sie reagieren häufig gelassener und verfügen, sofern sie bereits im Ruhestand sind, über mehr Zeit als die Eltern. Laut François Höpflin-ger ist „die Beziehung zwischen Enkeln und Großeltern heute viel enger als noch in der Ge-neration davor“.

Das liegt auch an der gestiegenen Lebenserwartung, die es möglich macht, dass Großel-tern ihre Enkel bis in deren Erwachsenenalter erleben können. Außerdem sind die heutigen Großmütter und -väter, im Vergleich zu früheren Generationen, moderner bezüglich ihrer Ansichten zu heutigen Erziehungsstilen und sie verfügen über eine gute Gesundheit, die ihnen eine vielseitige Freizeitgestaltung mit ihren Enkeln ermöglicht.


François Höpflinger („Großelternschaft im Wandel – neue Beziehungsmuster in der moder-nen Gesellschaft. Analysen & Argumente“, (2016). Nr. 209), liefert einen umfangreichen Einblick in die Großelternschaft und ihre gesellschaftlichen Aspekte. Kernaussagen seiner Ausführungen sind, dass Drei-Generationen-Haushalte mittlerweile relativ selten sind. Die Familien leben überwiegend an verschiedenen Orten, sind sich aber eng verbunden (Intimi-tät auf Distanz). Das Großelternsein ist geprägt durch Engagement in der Enkelkindbetreu-ung. Eltern ist es jedoch wichtig, dass sich Großeltern nicht in die Erziehung des Kindes einmischen, sowie Großeltern auf Ihre Freiwilligkeit und Eigenständigkeit Wert legen. Eine gute Beziehung zu den Enkelkindern gelingt vor allem bei einer unbelasteten Beziehung zu den Eltern. Während bei Kleinkindern die Betreuung im Vordergrund steht, spielt bei älteren Enkeln die gemeinsame Freizeitgestaltung, fern von Alltags- und Schulstress eine Rolle. Großeltern und Enkel profitieren wechselseitig von ihrer Beziehung: Großeltern im Hinblick auf ihr Wohlbefinden und ihre psychische Gesundheit und Enkel lernen z. B. beim Erzählen von Geschichten und bei Freizeitaktivitäten dazu. Allerdings gibt es relevante Unterschiede zwischen wohlhabenden und wirtschaftlich angespannten Ländern in Europa. In Polen und Spanien wirken sich Enkelkinder eher negativ auf die Lebensqualität der Großeltern aus. Höpflinger begründet diesen Zustand mit der hohen Arbeitslosigkeit in den Familien und die unzureichende wirtschaftliche Absicherung im Alter, die die intergenerationelle Solidarität belastet.

Der Krankenstand ist eine beliebte Kennzahl, um die Gesundheit der Mitarbeiter eines Un-ternehmens zu messen. Häufig unterschätzt werden die Auswirkungen auf die Produktivität der Mitarbeiter, die krank zur Arbeit erscheinen. Beides wurde in einer Studie des American College of Occupational and Environmental Medicine über den Zeitraum von zwei Jahren gemessen.
Ergebnis:
Die krankheitsbedingte Abwesenheit in der Trainingsgruppe konnte insgesamt um 29% verringert werden. Die Studienergebnisse sind ein weiterer Beleg dafür, dass körperliche Aktivität die Gesundheit positiv beeinflusst. Zudem werden kognitive Leistungsfähigkeit und somit auch Produktivität durch Bewegung gefördert.

Was wurde untersucht?
Teilnehmer der Studie waren 387 Mitarbeiter aus sechs verschiedenen Unternehmen, die ausschließlich im Büro tätig sind. Die Probanden aus der Trainingsgruppe erhielten ein indi-viduell auf sie zugeschnittenes Trainingsprogramm, welches sie über den Zeitraum von zwei Jahren eine Stunde pro Woche  während der Arbeitszeit durchführten. Dabei handelte es sich um verschiedene Kraft- und Ausdauerübungen, die auf Grundlage von zu Beginn durchgeführten Gesundheitsscreenings basierten. Die Trainingsprogramme enthielten überwiegend Kraftübungen für den Nacken- und Schulterbereich sowie Ausdauertraining und wurden auf einem hohen Intensitätslevel (77-95% der maximalen Herzfrequenz) ge-halten.
Die Trainingsgruppe wurde aufgefordert, neben dem intensiven Training während der Ar-beitszeit, in der Freizeit an sechs Tagen in der Woche ein moderates Training durchzufüh-ren, während die Kontrollgruppe keine weiteren Informationen bekam und ihre bisherigen Verhaltensweisen beibehalten sollten.


Ergebnis
Die Produktivität, der allgemeine Gesundheitszustand sowie die Präsentismus wurden auf Grundlage verschiedener validierter Fragebögen (z.B. anhand des Workablity-Index) erho-ben. Es zeigten sich signifikante Effekte auf die Muskelkraft und die kardiorespiratorische Fitness, signifikante Produktivitäts- und Arbeitsfähigkeitssteigerungen sowie eine Abnahme von Nackenschmerzen in der Trainingsgruppe. Die krankheitsbedingte Abwesenheit in der Trainingsgruppe konnte insgesamt um 29% verringert werden.
Fazit
Die Studienergebnisse sind ein weiterer Beleg dafür, dass körperliche Aktivität die Gesund-heit positiv beeinflusst. Zudem werden kognitive Leistungsfähigkeit und somit auch Pro-duktivität durch Bewegung gefördert, wie schon eine Zusammenfassung bisheriger Stu-dienergebnisse der Forscher Ratey und Loehr im Jahr 2011 zeigte. Das Training muss da-bei selbstverständlich nicht während der Arbeitszeit stattfinden. In der Freizeit körperlich aktiv zu sein hat einen ebenso positiven Effekt auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Quelle: padoc – health & productivity management, Hamburg 22765

Der neuen EY Studie zufolge hat mittlerweile bereits mehr als die Hälfte der heimischen Unternehmen massive Probleme, offene Stellen mit entsprechendem Personal zu beset-zen. Das macht nicht nur den Personalabteilungen zu schaffen, sondern schlägt sich auch auf die Umsätze nieder. Besonders gravierend ist der Mangel im Handel zu spüren, wo mehr als die Hälfte der Betriebe aufgrund der schwierigen Personalsuche Umsatzeinbußen von fünf Prozent oder mehr angibt.


„Die Wirtschaft brummt, die Konsumbereitschaft ist groß und die österreichischen Unter-nehmen haben volle Auftragsbücher. Die Zeichen für 2018 stehen auf Wachstum“, kom-mentiert Erich Lehner, Managing Partner Markets bei EY Österreich und verantwortlich für den Bereich Mittelstand. „Allerdings setzt die Situation auf dem Arbeitsmarkt dem Wachs-tum Grenzen. Regional herrscht in Österreich teilweise Vollbeschäftigung, gut ausgebildete Fachkräfte können sich ihren Arbeitgeber längst aussuchen. Gerade kleinere Unternehmen, die mit bekannteren, börsennotierten Unternehmen um Arbeitskräfte konkurrieren, können dadurch Stellen oft nur mühsam oder gar nicht besetzen.“


Situation im Westen am schwierigsten
Je weiter man im Land nach Westen kommt, desto schwieriger wird die Personalsuche für die Betriebe. Am entspanntesten ist die Lage noch in Wien, doch auch in der Bundes-hauptstadt klagt dabei bereits jedes fünfte Unternehmen über große Probleme. Oft blei-ben Stellen auch aufgrund ergebnisloser Suche lange Zeit unbesetzt.


Bei mehr als die Hälfte der Unternehmen sind bereits Positionen im Bereich der Produktion unbesetzt. Im Marketing oder Vertrieb müssen immerhin noch 28 Prozent der Unterneh-men Stellen offenlassen und die Leitung des technischen Bereiches bleibt bei jedem fünf-ten Betrieb offen.
„Es gibt innerhalb Österreichs keine Branche und keinen Ort mehr, der vom Fachkräfte-mangel verschont bleibt“, beobachtet Lehner. „Die Unternehmen müssen erfinderischer werden, um wirklich auch jedes Potenzial zu nutzen.“


Die Transportbranche sowie Bau- und Industrieunternehmen haben es ebenfalls sehr schwer, geeignete Fachkräfte zu finden und klagen über Umsatzeinbußen. "Die Branchen, die besonders stark von der guten konjunkturellen Entwicklung profitieren, haben auch besonders große Probleme, mit dem eigenen Wachstum Schritt zu halten“, weiß Lehner.
(Quelle: trend 27. 2. 2018 von Peter Sempelmann)

 

Rekrutierung Fachkrfte