Umfrage „Was denken die Österreicher über die Pension“

Was hat sich von 2014 bis 2016 verändert?
Diese Fragen haben wir 2014 in einer österreichweiten, repräsentativen Umfrage erhoben. Und jetzt wieder: Ende 2016 fand eine 2. Befragung statt und wir können nunmehr über eine Entwicklung der Einstellung und Denkweise berichten.

Umfrage „Was denken die Österreicher über die Pension“

Was hat sich von 2014 bis 2016 verändert?

Wie stehen die Österreicher und Österreicherinnen zur Pension, wie sehen sie diese Lebensphase und was haben sie in der Pension vor?

Pressekonferenz 2017 1
Diese Fragen haben wir 2014 in einer österreichweiten, repräsentativen Umfrage erhoben. Und jetzt wieder: Ende 2016 fand eine 2. Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut Telemark-Marketing statt. Wir  können nunmehr über eine Entwicklung der Einstellung und Denkweise berichten.

Der Übergang vom aktiven Erwerbsleben in die Pension ist wohl eine der gravierendsten Einschnitte im Leben eines Menschen. Wie denken jedoch die Österreicher darüber? Sind sie sich dessen bewusst oder ist die möglichst frühe Pension nach wie vor eine „heilige Kuh“? 

Pressekonferenz 2017 2

Die überraschendsten Ergebnisse sind:

  1. Die Österreicher haben heute mehr Realismus in ihrer Einstellung zur Pension. Die gestiegene Lebenserwartung wird als Grund dafür angesehen.
  2. Die Vorfreude auf die alle Probleme lösende Pension ist ebenfalls heute realistischer geworden: waren es 2014 noch mehr als 50 %, sind es heute weniger als 40 %, bei denen die Vorfreude dominiert.
  3. Die Pensionsillusion ist immer noch da. Die höhere Lebenserwartung und das faktisch gestiegene Pensionsantrittsalter werden zwar zu Kenntnis genommen, aber nicht goutiert: fast die Hälfte der Befragten hält das gestiegene Pensionsantrittsalter nämlich für schlecht oder eher schlecht.
  4. Sehr überraschend ist die gestiegene Bereitschaft, in der Pension zu arbeiten. Waren 2014 nur 1/3 der Befragten dafür, sind es jetzt bereits 50 %
  5. Zwei Dittel derer, die arbeiten wollen, sehen im Ehrenamt eine Möglichkeit, 1/3 denkt an bezahlte Arbeit.
  6. Deutlicher Wunsch an staatliche Institutionen: eine Plattform ins Leben zu rufen, die für Menschen in der Pension untereinander (Senior an Senior), zu NGO´s und zu Unternehmen (Projekte) Beschäftigungsmöglichkeiten vermittelt.
  7. Die Freitätigkeit nach der Berufstätigkeit ist die Chance für alle, die sich weiter aktiv in der Gesellschaft einbringen wollen. 15% der Befragten betrachten die Pension sogar als Lebensabschnitt, in dem sie ihrem Leben nochmals eine Chance geben können.

Bereits am nächsten Tag erschienen Artikel in vielen Tageszeitungen: Liste der Publikationen

 

Wir wollen Ihnen einen Auszug der Studie vorstellen:

Umfrage Folie1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Für besonders Interessierte wollen wir Ihnen auch die gesamte Präsentation zur Verfügung stellen.

Falls Sie noch Interresse an der älteren Studie 2014 haben, können Sie sich gerne hier die gesamte Präsentation 2014 ansehen. 

 

Zur Umfrage: "Was wird mit dem Älterwerden mehr?"